Institut für Sozial- und Präventivmedizin
Aktuelle Medienmitteilungen
- Gesundheitskompetenz in den 3 Sprachregionen der Schweiz:
Medieninfo (PDF, ca. 165 kB), Publikation (PDF, ca. 225 kB)
- Pausenmilch, sowie allgemein Bewegung, Ernährung, Entspannung bei Schulkindern. Die Informationsmassnahmen finden im Rahmen der Kampagne "Der Alltag prägt Ihre Gesundheit. Mit Bewegung, Ernährung, Entspannung." statt.
- Erhöhtes Malaria-Risiko für Langzeitreisende:
Medieninfo (PDF, ca. 120 kB), Publikation (PDF, ca. 180 kB)
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Über uns:
Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin
ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität
Zürich. Zudem hat es einen Leistungsauftrag der
Gesundheitsdirektion. Leiter ist der Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. med. Felix Gutzwiller. Das Institut ist in
Forschung, Lehre und Dienstleistung tätig.
Akademischer Bericht (PDF, ca. 195 kB)
Leitbild (PDF, ca. 4 Mb)
Drittmittelreport (PDF, ca. 70 kB)
Standort:

Klicken Sie hier, um den Situationsplan zu sehen: Plan (PDF, ca. 330 kB)
Organisation:
Das Organigramm können Sie in einem neuen Fenster
als PDF-Datei hier öffnen.
(ca. 330 kB)
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Grundbegriffe der Sozial- und Präventivmedizin:
PRAEVENTION
Prävention (in der Medizin auch: Prophylaxe oder, mit gewissen Differenzen, präventive
Intervention) ist auf Bewahrung der Gesundheit und Verhütung sowie Früherkennung
von Krankheit ausgerichtet. Klassifikationen präventiver Massnahmen:
- Inidviduumorientierte oder personale Prävention versucht, das individuelle Verhalten zu beeinflussen, z.B. durch Aufklärung / Information oder durch Stärkung der Persönlichkeit und der individuellen Ressourcen; strukturelle Prävention ist auf strukturelle oder Umweltfaktoren ausgerichtet, z.B. auf bestimmte Lebensbereiche (Familie, Arbeit, Freizeit, Wohnen usw.) ebenso wie auf Massnahmen auf Makroebene (Sozialpolitik, Finanzierungsmassnahmen usw.).
- Primärprävention versucht, der Entstehung von Krankheiten
möglichst frühzeitig entgegenzutreten; Sekundärprävention
greift in Risikosituationen und erkennbare Veränderungen ein.
Tertiärprävention umfasst die Rückfallsprophylaxe
sowie die Prävention von Folgestörungen bei bereits bestehenden
Krankheiten bzw. eingetretenen Ergeignissen. Vgl. auch verwandte
Begriffstriade: Prävention, Intervention, Postvention.
- Adressate von gesundheitsfördernden oder präventiven
Massnahmen: Individuen, Zielgruppen, Gemeinden, Organisationen,
Oeffentlichkeit.
SOZIALMEDIZIN
Sozialmedizin befasst sich mit den sozialen Determinanten von Gesundheitsstörungen wie auch umgekehrt mit deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche Stellung der betroffenen Menschen.Dazu gehören in einem modernen Verständnis nicht zuletzt die Wechselwirkungen mit dem Gesundheitswesen selbst.
EPIDEMIOLOGIE
Epidemiologie befasst sich mit der Verteilung von Gesundheits- bzw. Krankheitszuständen in der Bevölkerung.
PUBLIC HEALTH
Public Health - als Wissenschaft von der öffentlichen Gesundheit - setzt sich als Begriff und als Konzept zunehmend durch; verschiedene Erweiterungen gegenüber dem traditionellen Verständnis sind enthalten:
- Krankheit ---> Gesundheit
- Krankheitprävention ---> Gesundheitsförderung
- bedrohtes oder krankes Individuum ---> Bevölkerung
- medizinische Disziplin ---> Multidisziplinarität
- Lehre und Forschung ---> öffentliche Aktion
Zitiert bzw. zusammengefasst nach:
F. Gutzwiller / O. Jeanneret (Hrsg.): Sozial- und Präventivmedizin / Public Health. Hans Huber, Bern, 1996
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